Der Begriff „offene MRT“ taucht immer häufiger auf, besonders dann, wenn Menschen über Angst, Platzgefühl oder unangenehme Erfahrungen mit klassischen MRT-Untersuchungen sprechen.
Dahinter steckt kein Marketingtrick, sondern ein bewusst anderes technisches und räumliches Konzept, das das Erleben der Untersuchung deutlich verändern kann.
Um zu verstehen, warum das so ist, lohnt sich ein genauer Blick darauf, wie eine offene MRT aufgebaut ist, was sie leisten kann und wo ihre Grenzen liegen.
Eine Magnetresonanztomographie funktioniert grundsätzlich immer gleich: Mit starken Magnetfeldern und Radiowellen werden sehr detaillierte Bilder des Körperinneren erzeugt – ganz ohne Röntgenstrahlung.
Der Unterschied zwischen offener MRT und klassischem Röhrengerät liegt nicht im physikalischen Prinzip, sondern in der Bauform des Geräts und damit im subjektiven Erleben für die untersuchte Person.